Blass und müde? Zu wenig rote Blutkörperchen - zu wenig Sauerstoff für den Organismus Wer sich schlapp fühlt und leicht krank wird, leidet vielleicht an Blutarmut (Anämie). Grund für die Müdigkeit ist dann der Mangel an roten Blutkörperchen,den Sauerstoffträgern des Blutes. Davon produziert ein gesunder Organismus circa drei Millionen pro Sekunde. Verbrauchte rote Blutkörperchen werden von Knochenmark und Leber wieder abgebaut. Etwa 25 Billionen rote Blutkörperchen sollten ständig auf der Durchreise durch den menschlichen Körper sein. Sind es weniger, wird der Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt - man wird blass und müde, kurz: anämisch. Anämie - die Gründe Ärzte können mit einem Blutbild eindeutig klären, wer unter Anämie leidet. Die drei wichtigsten Ursachen der Blutarmut: - Blutverlust: oft bei der Regelblutung, nach größeren Verletzungen oder Operationen - Blutzersetzung: vermehrte Zersetzung der roten Blutkörperchen bei Membran- oder Enzymdefekten - Blutbildung: Störung der Neubildung durch einen Mangel an Eisen, Vitamin B12 oder Folsäure. Gerade bei der Blutbildung können Sie Ihrem Körper effektiv helfen. Eine ausgewogene Ernährung ist das A und O. Außerdem wichtig: ausreichend Schlaf und viel Bewegung. | ||||||||
Kreislaufschwäche im Winter Sieben Millionen Deutsche, davon drei Viertel Frauen, haben einen zu niedrigen Blutdruck. Sie sind den ganzen Tag müde, kommen morgens nicht aus dem Bett, frieren ständig, haben zu nichts Lust. Wenn es draußen stürmt und schneit, werden die Beschwerden noch schlimmer. Trotz voll aufgedrehter Heizung bleiben die Füße kalt. Im Winter ist der Kreislauf ohnehin schwächer, denn es fehlen Bewegung und klimatische Reize wie Regen, Wind und Sonne. Der Druck in den Blutgefäßen ist zu schwach, um Sauerstoff und Nährstoffe in der erforderlichen Menge schnell dorthin zu bringen, wo sie gebraucht werden.Zu Mattheit kommen dann oft noch seelische Probleme.Dabei ist Abhilfe gar nicht so schwer: einfach dem Blutdruck auf die Sprünge helfen und die „Winterdepression vertreiben! So bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung: - ausreichend schlafen - heiß-kalte Wechselduschen - kräftiges, eiweißhaltiges Frühstück mit etwas Wurst, Käse oder Joghurt - Spaziergänge, viel Bewegung - Treppensteigen statt Fahrstuhlfahren - ätherische Öle wie Rosmarin, Zitrone, Grapefruit oder Ingwer in Duschgel oder Badezusatz. | ||||||||
Ätherische Öle - Wohlbefinden für Körper und Seele Ätherische Öle schmeicheln nicht nur der Seele - auch ihre medizinische Wirkung ist inzwischen nachgewiesen. Was ist dran an Eukalyptus, Fichte und Anis? Kräuter, Gewürze und Heilpflanzen enthalten in speziellen Zellen wertvolle und duftende ätherische Öle. Bei Erhitzen oder Zerkleinern brechen die Zellwände auf, das Öl weicht in die Luft. Die Aromatherapie geht davon aus, dass sich durch diese Aromen unsere Psyche beeinflussen lässt. Denn der Geruchssinn ist eng mit dem Gefühlsbereich im Gehirn verknüpft. Für einige ätherische Öle ist die medizinische Wirkung bereits nachgewiesen: - Kamille wirkt entzündungshemmend - Pfefferminzöl hilft gegen Kopfschmerzen - Eukalyptus lindert Husten oder Schnupfen. Gegen Erkältungen bietet sich zur Inhalation oder als Badezusatz eine Vielzahl von Ölen an: Anis, Eukalyptus, Fichtennadeln, Kampfer, Menthol und Thymian. Ätherische Öle wirken direkt auf den Schleimhäuten von Mund und Nase oder gelangen von dort ins Blut. Wichtig ist die Dosierung: Erwachsene vertragen den Duft ätherischer Öle verdünnt, in Duftlampe oder Badewasser genügen ein paar Tropfen. Bei Babys und Kindern ist von manchen Anwendungen abzuraten! | ||||||||
Grippe besser im Griff Die Virusgrippe wird oft unterschätzt. Wer sich dagegen wappnen will, sollte sich im Herbst impfen lassen: Die Erfolgsrate liegt bei 75 %. Empfohlen wird die Grippeschutzimpfung vor allem: - Menschen über 60 Jahre - Patienten mit Herz- und Lungenerkrankungen sowie anderen chronischen Leiden - Menschen mit geschwächter Immunabwehr - geschwächten Personen - Personen mit beruflichem Risiko: z. B. Mitarbeiter in medizinischen und öffentlichen Einrichtungen, Schulen, Kindergärten. Gesunde Kinder sollten dagegen nicht geimpft werden: Sie müssen ihr Immunsystem trainieren. Ausgeschlossen sind Personen mit einer Eierallergie und Patienten, die bereits an einer Infektion erkrankt sind. Grippe, akute, ansteckende, durch Viren verursachte Infektionskrankheit der Atemwege, inbesondere der Luftröhre. Zu den Krankheitszeichen einer einfachen Infektion zählen trockener Husten, rauer Hals, behinderte Nasenatmung und Absonderung von Nasensekret (Schnupfen) sowie gereizte, brennende Augen. Schwerere Fälle sind durch Schüttelfrost, plötzliches Fieber, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen gekennzeichnet sowie gelegentlich durch Störungen des Magen-Darm-Traktes. In unkomplizierten Fällen gehen die Symptome innerhalb einiger Tage zurück, und die Körpertemperatur normalisiert sich. Das Sterblichkeitsrisiko erhöht sich, wenn die Erkrankung von einer viralen oder bakteriellen Lungenentzündung begleitet oder gefolgt wird. | ||||||||
Das Grippe - Akut - Programm Ein Patentrezept gegen Erkältung & Grippe gibt es nicht - dieses Akut - Programm hilft allen, die es schon erwischt hat: - Arzt morgens besuchen: Die Beschwerden sind dann am stärksten. - Halsschmerzen untersuchen lassen: Ein Rachenabstrich schließt gefährliche andere Ursachen aus. - Nicht zu fest schnäuzen: Sonst gelangen Krankheitserreger in die Gehörgänge. - Hustenmittel gezielt einsetzen Husten mit bzw. ohne Schleim muss jeweils anders behandelt werden. - Zinktabletten verkürzen die Erkältungsdauer. In Produktauswahl und ergänzenden Maßnahmen berät Sie Ihr Apotheker gerne. Erkältung, akute Infektion der oberen Atemwege, verursacht durch eine der mehr als 100 Arten von Erkältungsviren. Die Infektion greift die Schleimhäute von Nase und Hals an und ruft Symptome wie verstopfte Nase, erhöhte Nasensekretion, Halsschmerzen und Husten hervor. Diese Symptome treten auch bei Atemwegsinfektionen auf, die durch Bakterien ausgelöst werden, und bei allergischen Reaktionen wie Heuschnupfen und Asthma. Deshalb ist eine Erkältung manchmal schwer eindeutig zu diagnostizieren. Eine Erkältung verläuft in der Regel mild und ohne Fieber, häufig vergeht sie innerhalb von sieben Tagen von selbst. Von medizinischer Bedeutung sind die Komplikationen, zu denen sie möglicherweise führt. So kann eine Erkältung verschiedene Krankheiten nach sich ziehen, darunter Bronchitis, Lungenentzündung und Nasennebenhöhlen- oder Mittelohrentzündung. Untersuchungen haben ergeben, dass es von jedem Virustyp mehrere Stämme gibt, die unterschiedlich virulent sind. Eine Infektion mit einem der Virusstämme vermittelt nur eine kurze Immunität gegen Wiederinfektion durch den gleichen Stamm und gar keine Immunität gegen andere Stämme. Im Jahr 1985 stellten amerikanische Forscher mit Hilfe der Röntgenkristallographie ein dreidimensionales Atommodell von einem der am stärksten verbreiteten Erkältungsviren her. Eine Analyse der Antikörperanbindungsstellen an der Virushülle ergab, dass das Virus eine hohe Antigenvariabilität besitzt, was die Möglichkeit der Herstellung eines Impfstoffes gegen Erkältung praktisch zunichte macht. Früher glaubte man, eine Erkältung würde durch Aufenthalt im Freien bei kalter Witterung verursacht. Diese Vermutung rührt wohl daher, dass sich Menschen bei solchem Wetter eher in geschlossenen Räumen versammeln, was die Übertragung der Viren von Mensch zu Mensch begünstigt. Durch Unterkühlung wird das Abwehrsystem des Körpers beeinträchtigt, so dass Erreger leichter eine Erkältung auslösen können. Untersucht wird heute auch, ob und welchen Einfluss Stress auf die Anfälligkeit einer Person für Erkältungen und auf die Schwere der Symptome hat. | ||||||||